Technikecke
                    

In dieser Abteilung kümmere ich mich um die technische Seite des Spitfires.

In regelmäßigen Abständen werden neu Beiträge veröffentlich.

 

Umbau der Sitze ohne Sitzkonsole

Viele große Spitfirefahrer kennen das Problem, dass man im Auto nicht tief genug sitzt.

Ich habe das Problem gelöst, in dem ich die Sitzkonsolen entfernt habe.

Vorteil: Die Sitzposition ist nun gute 2 cm tiefer.

Nachteil: Der Sitz läßt sich nicht mehr verstellen.


Bei diesem Umbau muss man das leider in Kauf nehmen, was mich nicht besonders stört, da ja nur ich mein Auto fahre.

Hier nun die Anleitung für diesen Umbau.

Zuerst wird der komplette Sitz entfernt. Dies geschieht über die 4 Schrauben mit der die Konsole am Bodenblech befestigt ist. Dann wird die Konsole vom Sitzgestell getrennt. Hierfür werden die 2 an der Vorderseite des Sitzes entfernt.

Dann müssen die Nieten der beiden Halter des Gestells ausgebohrt werden.



Nachdem beide Winkelhalter von der Konsole entfernt wurden, werden diese jetzt vertauscht an das Sitzgestellt verschraubt. Das heisst genau der linke Halter kommt nach rechts und der rechte kommt nach links. So kommt die feste Sitzpostion noch ein wenig weiter nach hinten.



Nachdem beide Winkelhalter wieder am Sitzgestell montiert wurden, kann der Sitz auch schon wieder im Auto eingenaut werden.

Zuerst werden die beiden hintern Schrauben wieder ins Bodenblech verschraubt, damit keine Löcher zurück bleiben.


Jetzt werden die Winkel samt Gestell vorne wieder angeschraubt.


Nachdem der teppich unter dem Sitz mal wieder gründlich abgesaugt und das Sitzkissen wieder eingesetzt wurde, ist der Umbau jetzt fertig.

ACHTUNG!! Die hintere Sitzbesfestigung entfällt bei dieser Umbaumethode. Es ist aber möglich sie mit den hinteren beiden Schrauben wieder einzusetzen.


vor dem Umbau

nach dem Umbau


Ich weise daraufhin, dass dieser Umbau auf eigene Gefahr durchgeührt wird.

Dieser Bericht dient nur als Anleitung und ich weise ausdrücklich auf die Gefahren hin, die dieser Umbau mit sich bringt.


 

Evans Waterless Engine Coolants

 

Eine Revolution in der Motorenkühlung. 

 

 

Hepako Spezialguss 

 

Ein Gussersatzteil ist nicht mehr verfügbar. Hier die Lösung. 

 

 

Umbau meines Chokezuges

 

Bild 1

Bild 1

 

Zuerst wird der ausgebaute Chokezug in eine Schraubstock eingespannt.

 

Bild 2

Bild 2

 

Dann wird er oben und unten eingesägt. Die Platikteile werden anschließend vom eigentlichem Zug abgenommen. 

 

Bild 3

Bild 3

 

Im nächsten Schritt wird ein M5 Außengewinde aufgeschnitten.

Im Griff ist bereits das passende Gegengewinde. 

 

Bild 4

Bild 4

 

Ich habe anschließend 6mm abgesägt um eine optimale Gewindelänge zu haben.

 

Bild 5

Bild 5

 

Nun wird der neue Griff fest aufgeschraubt. Ich habe ein bißchen Schraubensicherung hinzu gefügt. 

 

Bild 6

Finale

 

Zum Schluss wird der fertige Chokezug wieder montiert.

Auf diesem Wege möchte ich mich nochmal bei meinem Schwiedervater Fred bedanken, der diesen tollen Aluknopf hergestellt hat. 

 

 

 

 

 

Der Gleichstromvergaser 

 

 

Der Gleichdruckvergaser

Der Gleichdruckvergaser

 

 

Der Gleichdruckvergaser sorgt für einen konstanten Druck bei der Vergasung, durch einen variablen Innerquerschnitt. Man findet ihn häufig in älteren Daimler-Benz Modellen sowie in schwedischen und englischen PKW. Die bekanntesten Bauarten des Gleichdruckvergasers sind der Stromberg- und der SU- Vergaser. Durch den variablen Innerquerschnitt kann der Durchmesser dem Lastzustand des Fahrzeugs angepasst werden, was heisst, dass bei kleiner Motorbelastung die Öffnung klein gehalten wird, so dass die Luft eine höhere Geschwindigkeit erreicht und durch die, an dem Engpass enstehenden Verwirbelungen, sich gut mit dem Kraftstoff vermischt. Kommt der Motor nun in höhere Belastungsregionen wird der Durchmesser vergrössert, und es kann mehr Luft durchströmen, wobei jedoch die Strömungsgeschwindigkeit fast konstant bleibt. Der grössere Kraftstoffstrom saugt dabei kurzzeitig eine höhere Menge Kraftstoff mit sich mit. Die Schwimmereinrichtung befindet sich dabei im SU-Vergaser neben und beim deutschen Stromberg- Vergaser unterhalb der Mischkammer. Durch den Anstieg der Luftmasse wird eine Druckdifferenz vor und hinter dem Kolben merkbar, was zum Anheben des Kolbens führt, was dann erst die gewünschte Querschnittserweiterung bringt. An dem Kolben befindet sich unten eine konische Düsennadel, die ebenfalls angehoben wird und somit mehr Treibstoff freigibt. Dieses gesamte System wird meist als Flachstromvergaser gebaut und hat den Vorteil, dass der innere Aufbau recht einfach ist, und die Anpassung an die verschiedenen Lastzustände des Ottomotors entfällt. Nachteilig wirkt sich jedoch die schwer abstimmbare Regelung zwischen Gemischzusammensetzung und Abgasreinigung aus.

 

Umbau meiner Blinkereinheit


Eine kleine Fotostory über den Umbau meiner Blinker- Scheibenwischereinheit.  

Ich habe die schwarzen Platikschalter gegen gedrehte Aluminiumschalter getauscht.

Da die 12 Voltspannungsversorgung über die schwarzisolierten Schalterstangen kommen, musste ich neue Leitungen durch die neuen Röhrchen ziehen.  

Die Knöpfe für die Hupe und Wischwasserpumpe stammen aus dem Zubehör.

Vielen Dank an meinen Schwiegerpapa Fred, der mit die Aluteile gedreht hat.

 

 

 

Tipp für Aluminiumfügen

 

 

Eine neue Verbindungstechnik um alle Alu-Legierungen termisch zu verbinden.

 

 

 

 

Henrys Getriebwechsel 

 

Henrys Getriebewechsel

Am ersten Samstag im November stand bei Dannys Spitfire „Henry“ein Getriebewechsel an. Danny hatte sich ein Overdrivegetriebe gekauft und das sollte nun implantiert werden. Das alte Getriebe hatte Danny, mit Hilfe seiner Frau Susanne, bereits ausgebaut.

 

Henry ohne Getriebe

 

 


Am Samstag um 10:00 ging es los. Ewald, Torsten, Jogi,Martin, Neal, Leon und ich waren am Start.

Zuerst wurde der Motor ausgebaut. Dies war sehr leicht, da Henry komplett nackt ist. Er wird noch lackiert. Danny hatte einen Motorkran besorgt. Nach dem Anschlagen war der Motor schnell raus.  

Motor raus

 

Anschließend wurde die Kupplung demontiert und erneuert. Bei der Demontage hat Ewald festgestellt,dass das Pilotlager fehlt.

Fehlendes Pilotlager

 

Jogi ist schnell nach Hause gefahren und hat ein neues Lager geholt. Die neue Kupplung wurde montiert.

Neue Kupplung

 

 

Anschließend wurde das Getriebe aufgesteckt und verschraubt. Es passte auf Anhieb. 

 

Neues Getriebe

 

 

Der gesamte Antriebsstang wurde wieder in den Kran gehangen und vorsichtig in Henrys Bauch geschoben. Mit ein bisschen wackeln und drücken war auch das schnell erledigt.

 

Getriebe Montage

 

Alle Fotos sind in der Bildergalerie. 

 

  

 

Beschleunigungswerte aller Spitfire-Modelle

 

Die ihr angegeben Geschwindigkeiten sind in Meilen. 

 


Spitfire Mk1

Spitfire Mk2

Spitfire Mk3

Spitfire Mk4

Spitfire 1500

Vmax mit OD

-

90

94

87

97

Vmax ohne OD

92

92

95

90

100

Beschleunigung






0 - 30 mph

5,0

4,7

4,3

4,8

3,8

0 - 40 mph

7,6

7,0

6,8

7,3

6,3

0 - 50 mph

10,9

11,0

10,1

11,0

8,8

0 - 60 mph

17,3

15,5

14,5

16,2

13,2

0 - 70 mph

25,8

21,8

20,7

22,9

18,1

0 - 80 mph

36,9

33,6

30,7

33,3

25,3

0 -90 mph

-

-

49,3

-

38,7

0 - 100 mph

-

-

-

-

-

stehend 1/4 Meile

20,9

20,0

19,6

20,6

19,1

4. Gang ohne OD






10 - 30 mph

-

-

-

-

-

20 - 40 mph

13,5

13,9

10,5

12,4

11,2

30 - 50 mph

13,6

12,5

11,1

11,7

10,0

40 - 60 mph

13,7

12,5

11,0

12,6

10,3

50 - 70 mph

15,8

14,6

12,8

16,3

12,1

60 - 80 mph

16,6

20,3

16,1

23,0

15,0

70 - 90 mph

-

-

-

25,4

21,0

l/100 km (Werk)

9,0

9,5

8,6

8,8

9,7

l/100 km (tatsächl.)

8,6

8,3

9,4

8,0

8,8

Test veröffentlich

1962

1966

1967

1971

1975

 

 

 

Definition der VIN-Number 

 

In dieser Tabelle wird die VIN-Number (Fahrgestellnummer) der letzten Spitfire beschreiben.

Hier eine Beispielnummer TFADW5AT009898  

 

Die erste Stelle definiert die Marke

T = Triumph

Die zweite Stelle definiert das Modell

F = Spitfire

Die dritte Stelle definiert den Markt

A = Basis Modell (GB und Europa)


L = Kanada


V = USA (49 Staaten)


Z = Kalifornien

Die vierte Stelle definiert die Karosserie

D = Offen, 2-sitzig

Die fünfte Stelle definiert den Motortyp

W = Triumph 1500 Motor

Die sechste Stelle definiert die Lenkung & Getriebe

1 = RHD; ohne Overdrive


2 = LHD, ohne Overdrive


5 = RHD, mit Overdrive


6 = LHD, mit Overdrive

Die siebte Stelle definiert das Baujahr

9 = 1979


A = 1980


B= 1981

Die achte Stelle definiert die Fabrik

T = Triumph Werk, Canley, Coventry